0U9A9357.jpg

Bei der ACP (Autologous Conditioned Plasma)-Therapie handelt es sich um die Verabreichung von plättchenreichen Plasma („platelet rich plasma“, PRP) zur Behandlung diverser orthopädischer Erkrankungen.

Das Therapieverfahren gehört zur Gruppe der Eigenbluttherapien. 

Die ACP-Therapie beruht auf der Erkenntnis, das Thrombozyten (Blutplättchen) am Ort der Verletzung Wachstumsfaktoren freisetzen. Diese fördern den Wiederaufbau des betroffenen Gewebes und hemmen zugleich Entzündungen. Dadurch kann eine ACT-Therapie die Heilung unterstützen.

 

Ablauf der ACP-Therapie:
Eine kleine Menge Blut (15 ml) wird mit Hilfe einer speziell entwickelten Doppelspritze aus der Armvene entnommen. Anschließend wird das Blut mittels Zentrifugation getrennt. Hierbei wird der Teil des Blutes separiert, der die körpereigenen, regenerativen sowie arthrose- und entzündungshemmenden Bestandteile enthält. Anschließend wird dieser Teil des Blutes mit Hilfe der Doppelspritze abgetrennt. Nun sind die aktiven Bestandteile des Blutes fertig zur Injektion in die betroffene Stelle. Die eingespritzten Blutplättchen beginnen nun in der betroffenen Stelle Wachstumsfaktoren freizusetzen, die die Heilungs- und Regenerationsprozesse unterstützen und verschiedene Zelltypen aktivieren:

 

  • Knorpel Chondrozyten)

  • Knochen (Osteoblasten)

  • Muskel (Myoblasten)

  • Sehne (Tenozyten)

 

Zudem ermöglicht das Doppelkammersystem sowohl eine sterile Blutentnahme als auch anschließend eine sterile Injektion der Wachstumsfaktoren und bietet somit Schutz vor Infektionen.

 

Anwendungsgebiete:

 

Akut:

  • Bandverletzung u. a. Kreuzband, Bänder des Sprunggelenks

  • Fraktur

  • Muskelfaser- und Meniskusverletzung

  • Sehnenverletzung u. a. Achillessehne, Rotatorenmanschette

 

Chronisch: