Erfinder des kinesiologischen Tapings ist der japanische Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase.
Im Jahr 2001 gelangte das kinesiologische Tape auch nach Deutschland, wo Dr. Kenzo Kase anfangs selbst Therapeuten ausbildete. Seither ist das kinesiologische Tape bei vielen Physiotherapeuten, Masseuren, Sportwissenschaftlern und Ärzten fester Bestandteil der Therapie und wird ins medizinische Gesamtkonzept integriert.

 

Das kinesiologische Tape unterscheidet sich vom herkömmlichen Tape durch seine Dehnfähigkeit von 30-40%. Um die verletzten Strukturen zu stützen und fixieren, sind die elastischen Fasern so angeordnet, dass nur eine Dehnung des Tapes in der Längsrichtung möglich ist. Dagegen ist der „klassische Tapeverband“ starr und unelastisch. Behandlungsziel des klassischen Tapes ist die Immobilisation und Stabilisierung einer verletzten Struktur. Das kinesiologische Tape unterstützt, ohne vollständig zu immobilisieren.

 

Es existieren verschiedene Taping-Methoden, wie beispielsweise das Faszien-, das Ligament- und das Muskeltape. Je nach Zielsetzung (Stabilisation, Entlastung, Schmerzlinderung) wird mehr oder weniger bis keinen Zug auf die Zügel gegeben, mit oder ohne Vordehnung der Muskulatur. Durch eine leichte, ca. 10% Vorspannung des Tapes entsteht beim Aufkleben eine Art „Lifteffekt“ der Haut. Das Anheben der Haut soll sich den Wirkmechanismus verstärken und die Lymphbahnen öffnen

 

Indikationen:

 

Kontraindikationen:

Das kinesiologische Tape ist bei bekannter Allergie gegen Polyacrylat-Kleber („Pflasterallergie“) nicht anzuwenden. 

Als weitere absolute und relative Kontraindikationen werden Folgende angegeben: